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Die Düsseldorfer Maler-Schule in den Jahren 1834, 1835 und 1836
Entstehung
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entwickelt. Sieben ihm stellt die Schwester, welchefest an ibn gelehnt, ihre Rechte ans seine Schultergelegt hat, und mit der Linken ein rundes paus-backiges Gcschwisterchcn von etwa einem Jahre fest-hält, welches auf der Fcnsterbrüstung sitzt. Köpfeund Haltung sind ausgezeichnet. Gebietend steht derKnabe, Stolz in den Mienen über seine gelungeneSchöpfung, während sich zärtlich die Schwester anden gefälligen Bruder schmiegt, der so schönes Spiel-werk hcrvorbringen kann, und so gern an dem Schau-spiele Thcil nehmen läßt. Beide sind ganz Auge,sogar die Sorge für das ihrer Aufsicht anvertrauteKind ist fast ganz vergessen; sie schweigen im Ge-nüsse der Farbenpracht, und doch meint man die Be-sorgniß wahrzuncbmcn, der Wind möge das bcrrlicheSeifeublaseuspiel zerstören. Wie charactcristifch sindsic dadurch von dem sich noch nicht bewußten Kindeverschieden, das beide Hände nach der Blase aus-streckt, nicht wissend, daß in dem Besitze, den es er-strebt, die Zerstörung liegt.

4. Die kranke Frau von einem Geistlichen ge-tröstet, von Karl Ficlgraf aus Berlin. DesName des Gemäldes spricht zwar seinen Gegenstandans, indessen wird cs dennoch einer nähern Beschrei-bung hier bedürfen. Ans einem Rnhckagcr, das inder Mitte des Zimmers sich befindet, liegt die krankeFrau, zu ihrer Linken, jenseits des Lagers, steht dertröstende Klostcrgcistliche, diesseits klammert sich ihrnoch junger Sohn an ihren rechten Arm, währendder betrübte Gatte auf einem Stuble zu ihren Füßensitzt. Die Bcrthcilung des Lichtes in dem Bilde istrecht gelungen, die Figuren sind gerundet und tretenschön hervor, der Faltenwurf an den Kleidern ist