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Die Düsseldorfer Maler-Schule in den Jahren 1834, 1835 und 1836
Entstehung
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den Finger GottcS, in jedem rollenden Donner denUrtbeilsprnch des strafenden Wcltrichters, sie ist zer-knirscht im Gefühle ihrer vollcstcn Ohnmacht, abercs ist nicht die Zerknirschung der Sünde, welche zuBoden blickt, sondern die tiefe Dcmuth, welche zudem Allmächtigen, Allbarmhcrzigen zuversichtlich banghinanfschant.

Das ist die Anordnung des Gemäldes, sie ist treff-lich, erhaben, der Künstler hat auch, wenn gleichdas Ganze mehr Farbcnskizze ist, doch manches gutausgcsührt, das Bild ist nicht ohne Fehler. DieBewölkung des Himmels ist nicht gelungen, der Blitzschlecht dargcstellt; aber am tadclnswcrthestcn ist dieStellung der Beine des Mädchens, mau begreift garnicht, wie sie sich zu einander verhalten; auch istunseres Erachtens der Schritt des Alten Etwas zuweit auseinander gespreitzt.

2. Ein Mädchen zur Kirche gehend von LouisBlanc aus Berlin, Knicstück. Bei guter Körper-haltung und edlen Zügen ist die kindliche Frömmig-keit vom Künstler trefflich dargcstellt. Hierzu nochein reiches Gewand und zarte Ausführung; also lau-ter Eigenschaften, welche uns das Bildchen recht liebgewinnen lassen.

3. Eine Kindergruppe am Fenster, vonFriedrich Busch aus Düsseldorf; ein meister-haftes Genre-Bild voll Leben. Man sicht drei Kin-der in einem marmorgefaßteu Fenster. Ein kräftigerKnabe mit aufgcstrciftcn Hemdsärmeln, vor sich einBecken mit Seifenschaum, läßt die linke Hand aufder Fenstcrbrüstnng ruhen, während die rechte einethönerne Pfeife aus dem Fenster hält, an der einevom Winde bewegte Seifenblase ihre Farbenpracht