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der Academir so denken und sprechen, wird man hin-zu setzen,- mögen die Meisten unzufrieden sein: manvergesse darob nicht, daß die Mehrheit noch keineObjcctivitat ist.
Wie weit mich der erste Vorwurf trifft, das über-lasse ich unpartheiischen Beurthcilern. Vielleicht gc-lcieht gelingt cs diesem oder jenem, sich daran zn er-innern, daß das Ganze ans seinen einzelnen Theilenbesteht, und daß, wenn die Mehrheit auch nichtsAbsolutes, sic doch eine beachtcnswcrtkc Masse ist, dergegenüber man schon mit seinen Ansichten etwas vor-sichtig sein muß. Was aber sonst das objcetiveStreben betrifft, so begreife ich nicht, was mandamit will.
Es hat freilich Menschen gegeben, welche sagten,wenn Plato ist, brauchen alle übrigen Menschen nichtzn sein, denen Raphael so viel werth war, als alleMaler der Welt zusammen, denen transcendcntaleDarstellungen ans der Bibel allein nur Malereienwaren.*) Sie hatten von allem klebrigen keine An-schauung, und glichen dem Midas, welcher nicht eherbegreifen konnte, wie arm er war, bis er nichts alsGold besaß.
Es hat andere Menschen gegeben, welche nur demplatten Leben einen Geschmack abgewinncn, und die
*) Vor einigen Tagen sah ich auf einem Gemälde Samsondargestellt, wie er ganz schadenfroh den Füchsen Nachsatz,welche mit Len brennenden Fackeln an den Schwänzenin das Korn der Philister liefen. Ich gehöre zu denfatalen Menschen, welche sich gern belehren lassen, undwürde es daher nicht bloß gern sehen, sondern auchdankbar erkennen, wenn man mir über den transcendenta-len Werth dieser Darstellung Mittheilungen machen wollte.