sind jenen nachgefolgt, Md werden jetzt in Münchenschon ihre Anerkennung gefunden haben. Die übrigenRheinländer und Wcstphalen stehen im Begriffe, demBeispiele zu folgen; mit dem Frühjahr will auch derLetzte Abschied genommen haben, so soll das Gclöbnißlauten, welches die Gekränkten sich untereinandergegeben haben. Ist cs denn noch nicht Zeit zu untersu-chen, wollen wir denn nie ein Auge für die Wahrheitbekommen, oder bringt eS uns nicht etwa Schandeund Verlust, wenn wir uns so ohne weiteres daSSchöne und Gute entführen lassen? Schon damalshätte man nutersuchcn müssen, als man sich vonOhr zu Ohr raunte, man hat Rheinländer undWestphalen aus ihren Attclicrs geschickt, weil sie diegesetzliche» neun Fahre studirt haben, aber Ost-lander, welche ebenso lange stndirtcn, hat man sitzenlassen; schon damals hätte man untersuchen müssen,als man in dem Frcmdcnblatte schrieb:
»Es sind wieder neue Berliner Pinsel ange-nommen, Vertreibcr genannt, welche in allen»Sorten vorräthig sind Burgplatz ^ö. 283«und wo jedermann erfuhr, daß die genannte Num-mer, die Nummer der Academie scy, und wo jeder-mann zu Horen bekam, was jene Anzeige zu bedeutenhabe. Man hatte die jungen Künstler belehren, mitden Statuten näher bekannt machen, sie von deminnern Organismus unterrichten und zu mehr Ver-trauen heranziehcn müssen, dann wäre die der Kunstso nothwcndige Eintracht und dem Lande da's Genieerhalten.
Ich weiß, was man sagen wird. Klcinstädtcreien,wird man ausrnfen, mit denen sich kein ordentlicherSchriftsteller befassen muß. Mögen auch viele Maler
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