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Die Düsseldorfer Maler-Schule in den Jahren 1834, 1835 und 1836
Entstehung
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rechten kenne. So z. B. hat man diese Norm ansLessings Hussitenprcdigt anwcndcn und behauptenwollen, cs sei dieses Bild nicht von Werth, weil derbearbeitete Gegenstand kein der Historie würdigerStoff sei *). Aus dem Gesagten wird man leichtentnehmen, wie aus dem Wesen der Anstalt und ausder Richtung des Kunstvereines neuer Stoff zu Miß-vergnügen sich sammelte, und die Rheinländer undWestphalcn den einmal geweckten Verdacht des gegensie gerichteten Unrechtes vermehrten. Drei dem Di-rektor zur Seite gegebene Hülfslchrcr konnten nichtsbessern. Sic hatten nicht Kraft genug, die Zerstrcuc-ten unter ihre Fittige zu sammeln, und als Jüngeran sich zu fesseln. Auch die Vereine, welche die un-ter sich befreundeten Künstler nach eigner Wahlschlossen, wollten den Bedürfnissen nicht abhelfett.Man theilte sich zwar Compositionen mit, und be-sprach sich über künstlerische Gegenstände, abercs fehlte die eigentliche Lenkung und Begrün-dung, die durchdringende, belebende Wärme. Kei-nem der Schule gelang cs, die individuellen Fä-higkeiten für die großen Zwecke zu benutzen und inihre Stellung zu weisen; cs blieb Trennung undZerstückelung. Wohl aber wuchs die Masse der an-gehenden Künstler mit jedem Tage. Mit jedem Zu-wachs vermehrte sich nicht blos die Verschiedenheitder Talente, die Schwierigkeit der individuellen Auf-fassung und Befriedigung; sondern cs wurde auchebenso unmöglich, denjenigen, welche die Aufnahmein die Acadcmic wünschten, Plätze zu verschaffen,als denjenigen, welche auf das Einkommen ihrer

*) Hiervon unten mehr.