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man allen Gattungen der Kunst einen großen Markteröffnetc, hat man die Ateliers der Academic mitZöglingen überfüllt. So wie Ruhm und Weltpreisden Eigcnthümer crmuthigcn, sein Leben und dasseines ihm treu dienenden Pferdes im Rennen aufdas Spiel zu scheu: so sehen wir eine Menge Ma-ler in das Gebiet der Historie sich verirren, wir sto-ßen auf Compositioncn mit dem Habitus des Still-lebens , mit den Köpfen und dem Ausdrucke derAcadcmie-Modcllc, mit der Grazie der Malerpuppeu. s. w. Das Vortreffliche, welches diese Unglück-lichen in den Grenzen ihrer Fähigkeit zu vollbringenim Stande gewesen waren, der Nutzen, den sic derKunst geleistet hatten, wenn sie von dem wahrenGenie zur Ausführung seiner Ideen benutzt wordenwaren, ist jetzt, wo sie sich in Sphären verirrt ha-ben, in denen sie den Stoff nicht mehr zu beherrschenim Stande sind, zu einem sauer vollbrachten Hand-dienst zusammen geschrumpft. Die alte ars Iiixemmhat sich zu einem ncumodigcn opns 8orvilo bequemenmüssen, weil man die Idee über den Beruf profa-nirt, und durch öffentliche Untcrordung der Kunst-gattungen unter einander, und durch ein übermäßigesBeloben und Belohnen gepriesener Gattungen demTalente einen unrichtigen Zwang angcthan. Manhat dadurch nicht blos eine übereilte Bildung, einwidernatürliches Streben und eine gewisse Misach-tnng derjenigen bewirkt, welche, ihren Talenten ge-treu, die weniger gepriesenen Gattungen cultivirten,und endlich ein Mißvergnügen in allen denen, welchesich in diesen Verhältnissen befinden, hcrvorgerufen;sondern sogar jenen Ausspruch zu einer Norm ge-stempelt, nach welcher man mit den Darstellungen