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Die Düsseldorfer Maler-Schule in den Jahren 1834, 1835 und 1836
Entstehung
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ben, wenn nicht die Ueberfüllung der Acadcmie einneues Hindcrniß geschaffen hätte. Sic war dieFolge unserer Dampfiustitute, welche mit ihren wohlzu berücksichtigenden Gefahren dem Kunstsinn so leichtverderblich werden. Besonders die Stiftung desKunstvcrcins hat unserer Acadcmie diese Dampfkraftgegeben, und die Leitung, welche solche Kräfte ansdie Richtung des geistigen Lebens sich erlauben,Kräfte, die nur zu häufig in Elemente sich zerlegenlassen, denen der Begriff von innerm Leben derKunst durchaus fehlt, die aber nichts destowenigcrdurch das materielle Vermögen eine anmaßende Ge-wichtigkeit behaupten, und mit dieser dennoch stetsder Spielball eines sie benutzenden Armes werden —sind in der Regel so bedauerlich, daß man ihnengern das egoistische und nur mühsam erworbeneDasein sparen mochte.

Es ist hier übrigens nicht der Ort, wenigstenserlauben es die gegenwärtigen Blätter nicht, dasFür und Gegen umständlich zu besprechen, welchessich bei solchen parforce Bildungen aufstellcn läßt.Jede Zeit hat ihre Schellenkappen und Steckenpferde,und jede glaubt ihre Individuen besser zu erziehen,als Vorwelt es that, und Nachwelt es thun wird.Lykurg und Pestalozzi stellten die freie Entwickelungan die Spitze ihres Erziehungs-Systems, donArmand Jean le Bouthillier de Rance die Tödtungder Kräfte des Geistes und der Gefühle des Her-zens. Pythagores will ein langsam geprüftes Fort-schreitcn, ihm sind kaum fünf Jahre des Stillschwei-gens genug als Probe, daß man wcrth ist, den erstenAnfang mit der Anhörung seiner Lehren zu machen.Die neuere Zeit kann die Bildung nicht genug über-