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Die Düsseldorfer Maler-Schule in den Jahren 1834, 1835 und 1836
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und damit eine an Mißtrauen grunzende Vorsichtgegen Fremdes entwickelt. Aber bei alle dem, wennauch diese Umstände einem festen, innigen Aneinander-Halten im Wege standen, so hatten doch alle Rhein-länder und Westphalen eine gewisse Gleichheit inder Lcbcnö - und Denkweise, welche daS Gegeneinan-dersteh cn vermied.

Anders war es mit Rheinländern, Westphalenund Ostländern. Der leicht sich hingehende anschei-nend an Leichtfertigkeit streifende Rheinländer wurdevon dem formellen in sich geschlossenen Ostlandcr abge-stoßcn; er fing an, das den climatischen Verhält-nissen des Letzter» entsprossene Cercmonicll für einenMantel zn halten, die wahren Gesinnungen darunterzu verbergen, die Zurückgezogenheit der Ostländcrglaubte er für Miöachtnng fremder Thätigkeit, seinenAnstand für Vornchmthucrci, und endlich selbst dasZusammenhalten sämmtlichcr Ostländer unter einan-der, welches bei Landsleuten, die im fremden Landeleben, so nothwcndig und natürlich ist, für eine Ver-schwörung gegen rheinisches Bestreben und gegen dieEristenz rheinischer Künstler halten zu müssen. DiesesZusammenhalten besonders scheint ein erheblicherAnlaß zu den Mißhelligkeitcn geworden zu sein.

Und dennoch wäre es gelungen, eine Innigkeithervorzurnfen, es würde das, was der jugendlicheFrohsinn, der die Academiker zuerst mit einander inVerbindung brachte, begann, durch rühmliches Wett-streiten sich herangebildet und so ein würdiges Künst-lcrlcben mit seinen hohen Interessen sich verfestigethaben, wenn die andern Mißverhältnisse zurückge-blieben wären. Aber als die hierhergckommencn Ost-länder sobald erwirkten, was bei gemeinsamem