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hatte etwas ähnliches nicht gekannt. Dort war dieSelbstständigkeit der Schüler in der Kraft des Lehrersuntergegangcn; jetzt ein Lehrer mit vielen Schülern,die ebenso viele Lehrer darznstellcn, und welche die,der Verhältnisse noch ungewohnten, und für einesolche Selbstständigkeit wenig gebildeten Einheimischenzu beherrschen schienen. Diese fanden wenig Behagenan solcher Unterordnung, und waren darüber um sounzufriedener, als sie, und zwar wie natürlich mitUnrecht, im eignen Lande die Herrscher zu sein, vielnatürlicher fanden. Derjenige, welcher hier sühnenkonnte, war selbst ein Fremder, und wenig mit deneinheunischen Verhältnissen und Weisen bekannt. Solitt denn gleich die Einigkeit und Innigkeit, und csschien gleich anfangs, daß eine schaffende Meister -und Jüngerschaft auch wohl später nicht gelingenwürde.
Das Vornrtheil trat auf, und scheint geholfen zuhaben, die gefährliche Spannung zu vermehren. Dierheinischen Kunstjüngcr selbst waren zwar theils denunbedeutenden Herrschaften verschiedener, durch gegen-seitige kleinliche Eifersucht in der frühem Geschichtemerkwürdig gewordener, jetzt glücklich aus derselbenverschwundener, Landesherr» abgewonncn, theilsstammten sie aus den gegenwärtig noch bestehendenrheinischen Ländchcn her, die mit Ausschluß der vonPrivaten gepflegten intcllcctncllen Interessen nochkeine Innigkeit zu andern deutschen Substanzen ge-faßt haben. Auch klebte allen noch mehr oder weni-ger das hcimathlichc Vornrtheil, und die früherereichsherrliche Eifersüchtelei an, und es hatten dieseVerhältnisse, trotz der Unschcinbarkeit, einen hohenGrad von Selbstständigkeit, eine intensive Stärke,