es für gut, wir wünschen, daß die Züge hochverdien-ter Mitbürger an der Stätte, wo sie mit Rede oderThat gewirkt haben, verewiget werden, daß die öf-fentlichen Gebäude sich mit bedeutsamer Zier erfüllen,daß der Gottesdienst vor würdig geschmückten Altä-ren gefeiert werde?
Es fehlt nicht an Mitteln, grade hier recht baldsolche Früchte zu erzieh»; die wiederhergestellte Düs-seldorfer Academie erleichtert im hohen Grade dieEntstehung der Kunstwerke; das Maas der Geld -Beiträge wird in diesen Provinzen in einem größer»Kreise nicht zum Hindcrniß des Beitritts werden.
Es kommt also — um es zu wiederholen — nurauf die Gesinnung unserer Landsleute selbst an, obder Verein ins Leben treten und zugleich die von denBegründern gewünschten Zwecke erreichen soll. Schonhaben wir günstige Auspizien für das Gedeihen des-selben. Se. Königliche Hoheit, Prinz Friedrichvon Preußen, haben unS ihr huldreiches billigendesFürstenwort zu crthcilen geruhet; dankbar haben wirvon den geistlichen und weltlichen Vorständen undvon vielen andern der angesehensten, würdigstenMänner beider Provinzen günstige Zusage empfangen.
Mögen diese ersten Zeichen unscrm UnternehmenGlück, uns selbst aber die Hoffnung verbürgen, einfür die Provinzen nützliches und heilsames Werk be-gonnen zu haben!
Die hierauf beschlossenen Statuten des Vereins lau-ten also: