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Die Düsseldorfer Maler-Schule in den Jahren 1834, 1835 und 1836
Entstehung
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Sehen wir uns nun um nach dem, was geradegegenwärtig in Deutschland für die Deffentlichkeitgeschaffen wird, so müssen wir dankend anerkennen,daß großgcsinnte Fürsten Schönes und Herrlichesin jener Richtung Hervorrufen; indessen beschrankensich diese Bestrebungen meistens auf den Schmuck derHaupt- und Residenzstädte, und müssen sich daraufbeschränken; die bei weitem größere Masse von Kunst-werken entsteht für Einzelne. Und sollte dann dasimmer und überall so sein und bleiben müssen?

Sollte nicht gerade jetzt ein günstiger Zeitpunkt fürein auch noch in einem andern Sinne zu unterneh-mendes Vorhaben cingctretcn sein? Deutschland hatmit seiner wieder erlangten Selbstständigkeit auch inder Kunst einen neuen Aufschwung gewonnen. Derurtheilsfahige, wohlwollende Beobachter verkenntnicht, daß in Vergleichung mit dem achtzehnten Jahr-hundert, die Kunst sich jetzt durch einen höhcrn Ernst,durch eine gehaltvollere Tiefe charactcrisirt.

Unter diesen Verhältnissen wird das Bestreben sichrechtfertigen lassen, ihr einen Kreis der schönsten undbedeutendsten Wirksamkeit von neuem zu offnen.

Einige Düsseldorfer Kunstfreunde, welche die bisherentwickelten Ansichten theiltcn, faßten den Entschluß,einen solchen Versuch in Beziehung auf die Rhein-land«: und Wcstphalen zu wagen. Mittel und Zwecksollte ein für diese Provinzen wirkender Kunst-Vereinwerden. Sie sind keineswegs der Meinung gewesen,den Wünschen Einzelner, zu besitzen, entgegentreten zu wollen, sie halten vielmehr dafür, daßKunstwerke mehr gefälliger als strenger Art, daß die