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halten. Mit einem Worte: nur wenn die Kunstmit dem öffentlichen Bedürfnisse, mit dem Volkslebenbefreundet bleibt, wird sic, wenn die übrigen günsti-gen Bedingungen glücklichen Wachsthums zugleichciutretcn, Popularität vereinigt mit Idealität zeigen;lost sic sich von jenem wahren Boden ihres Gedeihensab, sind ihre Werke nur bestimmt, sich in Privat -Kabinette zu verlieren, so steht sie in Gefahr, jeneEigenschaften mit dem Interessanten und Elegantenzu vertauschen, und von da ist nur ein Schritt nochzum Grillenhaften und Süßlichen.
Aber nicht bloß die Kunst selbst gewinnt durchBestimmung für die Ocffentlichkcit, auch die Eul--tur des Volks gewinnt durch eine öffentlicheKunst.
Die Schönheit ist, wie die Wahrheit, nicht zukaufen, nicht in einen ausschließlichen Privatbcsitz zubringen, sie ist ein Gemeingut der Menschheit. Nicht,damit einige Reiche und Vornehme sich allein ihrererfreuen, ward sic dem Menschengeschlecht geschenkt,sondern damit das ganze Menschengeschlecht an ihrsich erhebe und bcgcistrc, und in ihren Offenbarungeneine heitre Lösung der Nathscl finde, die das LebenJedem vorlcgt. Diese ihre höchste Bedeutung, ihreedelste Wirküng kann aber die Kunst am unmittel-barsten und sichersten nur durch öffentliche Denkmalegewinnen. Sie sind Jedem ohne Mühe zugänglich,das Volk versammelt sich um sie, mit solchen Werkenknüpft cs die genaueste Bekanntschaft an, sic werdenzu einem geistigen Bande, wodurch sich die Nationin sich verknüpft sicht. Volks-Denkmale sind Volks-Hciligthümer, die Nation tröstet, ermuthigt, entzücktsich an ihnen.