Druckschrift 
3 (1838)
Entstehung
Seite
121
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einer Pause,wachst i» »ns heran, bis die Aufregungzur Krankheit wird. Anfangs schien cs zu genügen,sich einige Anerkennung zu erwerben und einen Obolusbciznstcncrn zum allgemeinen Schatz; nachdem dicßgeschehe», steigen neue Traumgcsichtc auf. Die Todtcnerheben sich sichtbar aus de» Schatten der Zeit undwir tränmcn davon, eine leere Nische in dem großenPantheon cinzunchmc». Dann erst erkenne» wir denUngeheuern Unterschied zwischen Ruf und Ruhmzwischen Heute und der Unsterblichkeit."

Das ist wahr," versetzte Montaigne;abermeine» Sic, die Todtcn empfanden nicht Dasselbe,als sie zuerst die Bahn betraten, welche zum Lebenjenseits des Lebens fuhrt? Fahren Sic fort, IhrenGeist anznbancn, durch Ucbnng des Genius zu schär-fen und zur Ergötzung und Belehrung Ihres Ge-schlechts nach Kräften bcizntragcn angenommenselbst, Ihr Name vermodere mit Ihrem Staub, sohaben Sic dann doch Ihr Lebe» edler verlebt, alsder träge, arbeitschcnc Haufen. Gesetzt auch, Siezögen nicht jenes glänzende große Loos: einen Na-men auf Erden, so müfscn Sie sich doch immersagen, daß Sic sich tüchtig gemacht haben zn großerAufgabe und Leistung für die Gcincrwclt, nicht für dieder Menschen. Die geistigen Kräfte sind Wesenheiten,die nicht minder unsterblich sch» können, als das bloßeSclbstbcwnßtscyn; ihre Errungenschaft begleitet unsdurch die Ewigkeit des Fortschritts; und wir könnenin einem späteren Dascpn eine niedrigere oder höhere