Druckschrift 
3 (1838)
Entstehung
Seite
107
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immer an Etwas fehlte. Mehr als je erinnerte er sichwieder an die glänzenden Reize von Valerie de St.Dcntadour, welche einen Zander verbreitet hatte überdie leichtfertigsten Kreise; er vermißte sogar die ver-kehrte nnd phantastische Eitelkeit Castruccio's. Dermittelmäßige Dichter schien ihm mindestens wenigermittelmäßig als die Weitlinge um ihn her. Ja sogardie selbstsüchtige launige Aufgeräumtheit und trockeneSchlauheit Lumlcy Ferrcrs' wäre ihm eine willkommeneAbwechslung gewesen gegen langweilige Glätte, nndden durch nichts gehobenen Egoismus cifcrsiichtlichcrSchöngeister und partcisüchtigcr Politiker.Wenndas die Blumen des Parterres sind, was muß erstdas Unkraut scpu?" sagte Maltravcrs bei sich selbst,als er von einer Gesellschaft nach Haus ging, wo erein Dutzend der orthodoxestenNotabilitätcn" getroffenhatte.

Er fing an das quälende Nebel der Ucbcrsättigungzu empfinden.

Aber der Winter verstrich; die Saison begann,nnd Maltravcrs ward mit den klebrigen in de» schäu-mende» Strudel hincingerisscn.