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auch weit bei einem ledigen Manne, der nicht spielt,und zu philosophisch ist, um ans Ucbcrfliißigcm sichBedürfnisse zu macken.
Die Welt gab ihm ein doppelt so großes Ein-kommen, vergrößerte seinen alten Landsitz zu einemprachtvollen Schloß, und entdeckte, daß sein ältererBruder, der nur drei bis vier Jahre mehr hatte alser, kinderlos war. Die Welt war sehr höflich undznthunlich gegen Ernst Maltravers.
Es war, wie Clcvcland geäußert, gerade die Zeitim Jahre, wo cs den Leute» frei steht, neue Bekannt-schaften zu machen. N»r wenige der am sckwcrstcnzugängliche» Häuser in der Stadt waren geöffnet; undihre Thürcn thatcn sich bereitwilligst auf vor dem ein-nehmende» und fcingcbildctcn Mündel des beliebtenClcvcland. Schriftstellern — Staatsmännern — Red-nern und Philosophen — Allen ward er hier vorgc-stellt; — Alle schienen Gefallen an ihm zu finden,und Ernst wurde Mode, eh er sich nur der Auszeich-nung bewußt ward. Aber sein Vorgefühl war richtiggewesen. Er hatte zu frühe angcfangcn zu leben; erwar schon enttäuscht; er fand manche Personen, dieer bewundern konnte, manche, an welchen er Gefallenfand, aber Niemand, mit dem er hätte reckt vertrautwerden, für den er eine warme Thcilnahme hätteempfinden können. Weder sein Her; noch seine Ein-bildungskraft wurden angcsprochcn; Alle erschienenihm wie künstliche Maschinen; er ward abgestoßcn vonWesen, die zu leben schienen, aber denen cs doch