darf; Du mußt Dich jetzt unter die Londoner großeWelt mischen; und Bnrleigh wird Dir dann im Som-mer um so mehr Genuß gewähren."
„Ich bilde mir ein, diese große Londoner Weltwird mir sehr wenig Freude machen; sie mag unter-haltend genug sepn für junge Leute, die eben von demZwang des Kollegiums erlöst sind, aber jene vollge-stopften Ballsälc und eintönigen Clubbs werden nurLangeweile geben Einem, der vor der Zeit in seinemGeschmack ekel geworden. üui vöcn stoaiicenig elan«pen <I'ann<'-e«. Ich habe in meiner Jugend zu vielvom Kapital des Lebens verzehrt, um noch eine großeFreude empfinden zu können an der prunkenden Spar-samkeit, womit unsere angesehenen Männer ihre Ge-nüsse haushälterisch cinrichtcn."
„Urthcile nicht, che Du Erfahrungen gemachthast," sagte Elcvcland; „es liegt etwas in dem reichenGlanz, in der durchgängig aufgewcndctcn Pracht, wo-mit die Ncigcnführcr des englischen guten Tons auchdie gehaltlosesten Ergötzlichkeitcn umkleiden, was derVerachtung trotzt. Zudem mußt Du nicht nothwcndigmit den Schmetterlingen leben. Es gibt Bienen ge-nug, die sich sehr glücklich schätzen werden. DeineBekanntschaft zu machen. Dazu rechne noch, meinlieber Ernst, den Genuß den cs gewährt, etwas zugelten — ein gewichtiger Mann zu scyn in seinemLande! Denn Du bist jung, von guter Geburt undhübsch genug um der Gegenstand des Interesses fürverhcirathetc und ledige Damen zu werden; während