Druckschrift 
3 (1838)
Entstehung
Seite
103
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darf; Du mußt Dich jetzt unter die Londoner großeWelt mischen; und Bnrleigh wird Dir dann im Som-mer um so mehr Genuß gewähren."

Ich bilde mir ein, diese große Londoner Weltwird mir sehr wenig Freude machen; sie mag unter-haltend genug sepn für junge Leute, die eben von demZwang des Kollegiums erlöst sind, aber jene vollge-stopften Ballsälc und eintönigen Clubbs werden nurLangeweile geben Einem, der vor der Zeit in seinemGeschmack ekel geworden. üui vöcn stoaiicenig elan«pen <I'ann<'-e«. Ich habe in meiner Jugend zu vielvom Kapital des Lebens verzehrt, um noch eine großeFreude empfinden zu können an der prunkenden Spar-samkeit, womit unsere angesehenen Männer ihre Ge-nüsse haushälterisch cinrichtcn."

Urthcile nicht, che Du Erfahrungen gemachthast," sagte Elcvcland;es liegt etwas in dem reichenGlanz, in der durchgängig aufgewcndctcn Pracht, wo-mit die Ncigcnführcr des englischen guten Tons auchdie gehaltlosesten Ergötzlichkeitcn umkleiden, was derVerachtung trotzt. Zudem mußt Du nicht nothwcndigmit den Schmetterlingen leben. Es gibt Bienen ge-nug, die sich sehr glücklich schätzen werden. DeineBekanntschaft zu machen. Dazu rechne noch, meinlieber Ernst, den Genuß den cs gewährt, etwas zugelten ein gewichtiger Mann zu scyn in seinemLande! Denn Du bist jung, von guter Geburt undhübsch genug um der Gegenstand des Interesses fürverhcirathetc und ledige Damen zu werden; während