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aber inzwischen möchtet Ihr Euch gern ehrlich fort-bringen?"
„In, Sir! Sein Kind soll Niemand zur Lastfallen — und ich auch nicht. Ich habe mir einmalgewünscht zn sterben — aber Wer würde dann meineKleine lieben? Jetzt wünsche ich mir zn leben."
„Aber welcher Weise den Lebensunterhalt zn ge-winnen, würdet Ihr den Vorzug gebe»? Möchtet Ihri» irgend einer Eigenschaft zn einer Familie gehen? —nicht in der Eigenschaft als Dienerin — dazu scpdIhr zn zart."
„O nein! nein!"
„Aber noch noch einmal warum das nicht?" fragteder Bankier begütigend, jedoch überrascht.
„Weil," crwiedcrtc Alice beinahe feierlich, „Stun-den kommen , wo ich fühle, daß ich allein scyn muß.Ich denke manchmal, ich scp nicht ganz richtig-hicr,"und, sic berührte ihre Stirne. Man nannte mich einenDummkopf, eh' ich ihn kennen lernte. — Nein, ichkönnte nicht leben. mit Andern, denn ich kann nurschreien, wenn Niemand als mein Kind bei mir ist."
Sie sagte dies; mit so unbewußter und darum sorührender Einfalt, daß der Bankier merklich ergriffenwurde. Er stand auf, schürte das Feuer an, faßteund setzte sich wieder und sagte »ach einer Panse mitEmphase: „Alice, ich will Dein Freund scpn. Laßmich glauben, daß Du cs verdienen wirst."
Alice neigte ihr aumnthiges Köpfchen und als sicsah, daß er in ein nachdenkliches, zerstreutes Schweigen