nchmes zu thuu bekam, verwandelte Scheyern in ein Kloster,gründete Jnderödorf und stellte die Abtei Ensdorf wiederher. Ebenso sehen wir die Wittelsbacher gar häufig inhohen Acmtcru und Würden in Kirche und Staat. So warz. B. der mit Otto gleichzeitige Erzbischof Eberhard vonSalzburg ein Bruder des Pfalzgrafen b°°).—Ob nicht auchdas Verdienst des Pfalzgrafcu Otto durch seine bekannteritterliche That an der Veroneser Klause 1155 zu wenigvon Otto hervorgehobcn ist durch die Worte: „mittunturoum Ottono voxilliloro guasi «luoonli leotissimi juvonosm-insti" "7), können wir nicht unterscheiden; wir wissen nur,daß eine solche bloß allgemeine Betheiligung Otto's an die-ser Heldcnthat gegen die Annahme der gewöhnlichen Ge-schichtsbücher ist.
§. 8. Otto's Unparteilichkeit gegen sein Haus und sich selber.
Wir haben schon oben erwähnt, daß Otto im Kampfeseiner Brüder mit den Welfen um Bayern nicht im gering-sten sich znm Parteinehmen verleiten läßt. So bestrebt ersich auch nicht, seine Ahnen oder seine Familie in der Ge-schichte hervorzuheben. Mit seiner Ordcnsprofeß scheint erseine irdischen Familicnbande nicht blos als Mensch sondernauch als Geschichtschreiber abgestreift zu haben. — Ohneeinige andere Angaben als die des Namens und rein histo-rischer Verhältnisse spricht Otto im Verlaufe seiner Geschichtevon der Hcirath seiner Eltern °°°). — Wo er den Tod seines
SOS) VinUiciae ^rkoris Oenealogicae ^ngnstas Oentis Laroli-no-Loicso. L.U st >80 antors vinäicatav (k'i'. X->v. Ue55UlIieIin) con-tra Sst^rain kaliAncsii < O. Uli. Sgsnnagel) Llonacliii, 1732.gibt über diese Verhältnisse Otto's zu den Wittelsbachern viele Aus-schlüsse.
Oest. Uriä. II. 26. Mnr. 729.
LUron. VII. 9. 0r5t. 144.