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schiebt, so viel an ihm wäre, wieder vereitelt würde. Ander Aechtheit der Stelle ist nie gezweifelt worden. — Einigeglauben Otto sür parteiisch halten zu dürfen, weil er be-richtet ^°°), daß Heinrich des Stolzen Stolz cs gewesenwar, der ihn von der Krone ausschloß. Aber man fragenur die unparteiische Geschichte, ob Heinrich nicht stolzwar "H. Hingegen berichtet Otto auch den Umstand miteiner merkbaren Unzufriedenheit, daß sein Halbbruder Con-rad III. dem Herzog Heinrich die Reichskleinodien, welchein dessen Händen waren, durch allerlei Versprechungen listi-ger Weise abgelockt, nachher aber von Allem, was er dem-selben versprochen, nicht allein nichts erfüllt, sondern ihmauch alle Gnade versagt habe "^). — Dieß dürfte man be-zweifeln, ob Heinrich der Stolze nach seiner Aechtung inBayern wie in Sachsen ganz und gar so verlassen war,wie ihn Otto schildert^), aber wenn Otto hier nicht ge-nauer ist, so ist gewiß nicht eine parteiische Vorliebe fürdie Hohenstaufen und ihre Sache Schuld. Vielmehr ist csjene Neigung Otto's, mit allen menschlichen Unfällen einenmoralischen Effect zu machen, daß er den mächtigen Wel-fen gar so menschlich erbärmlich herunterkommen läßt,daß er nur mit ein paar Freunden aus Bayern davonschlich
"") Oe8t. Vriet. I. 22. Alnr. 656.
Z. B. Koch, Versuch einer pragmatischen Geschichte des Hau-ses Braunschwcig-Lüneburg. x. 17—20-
" 2 ) Olrron. VII. 23. Ilrst. 152. Schuhmacher, Beiträge zurDeutschen Retchshistortc. Eisenach. 1770. 1 — 7.
6Iiroil. VII. 32. Vrsl. 152.
«e») I. c. ,,ants potentissirnns et cnjns snctoritss (ut ipsoAloriabstnr) a muri nggne scl mare, i. o. s Osnis ns^ns inLiLiliain otc."
"5) I. o. „clsm incko egressns" ....
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