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dcnmg, und mußte er gleich dieselben seinem System zufolgeals eives Lab^Ionms denunciren. Sein Herz meinte esbesser, als sein System "'). Nur einige Parteilichkeit läßter gegen die Römer dnrchblicken, die ihm viel verhaßter sind,als die Griechen oder sonstige Heiden, wahrscheinlich, weilaus ihnen jene lange Reihe von Christenvcrfolgcrn hervor-gegangen war, die er gewöhnlich als t^ranni bezeichnet.Schon von ihrem Ursprünge spricht er sehr despectirlich.Statt einer Vestalin ist es eine H—, der Nomulus undRemus entstammen sollen; statt eines Raubes der Sabine-rinnen mit der nachfolgenden Scene der Versöhnung kennter einen Sabincrmord Daß Brutus, der erste Con-
sul, seine eigenen Söhne justizmordet, kömmt ihm weder er-haben, noch lobenswertst vor 4").
In philosophischen Fragen ist Otto unparteiischohne alle Ausnahme. Die Sacherzählung über Gilbert dela Porree 4") ist so ruhig, daß man sich staunen muß, daman sich ihn bei seiner Kenntniß der Zeitphilosophie in sol-chen Fragen gar nicht anders, denn als Partei nehmenddenken zu dürfen glaubt. Hier ist die Ruhe um so bewun-dernswerther, da Otto, wie wir von früherher wissen, fürGilbert sehr eingenommen war. Den Abälard tadelt erzwar wegen seiner Arroganz, aber nicht minder seine Geg-ner, daß sie ihn nicht sprechen ließen, und, aus Furcht vorseinem Scharfsinn, ungestört verdammten^). Derheil. Bernhard ist ein schwer zu beurtheilender Charakter;denn als autorisirten Heiligen erhoben ihn die Einen ohne
Urse. g. ,,8Io in-ißnus illo porssruiu äux oto."
" 2 ) Okron. II. 2. vrst. 23. küron. II. 3. vrst. 25.
"2) 6Uron. II. IO- Ilrst. 28.
*") Kost. I'riä. I. 46.
"5) kost, kricl. I. 47. Nur. 679.