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unter ihre Söhne vcrtheilt. Was ist nun hier Rechtens?Otto antwortet für sich: Ouss omnia ctillmire, praessntisuo^oeii non ost. Aber aus den bloß historisch angeführtenGründen gegen Rom, die er den Gründen für Rom nach-schickt, ist gar wohl abzunehmen, daß Otto freidenkend undfreimüthig genug war, sich hier unter die imporii tantorsszu stellen"").— Den drei Päpsten, die seit 1043 sich inRom um die Herrschaft stritten, wirft Otto in dürren Wor-ten ein schändliches Leben vor ""). — Gregor VI. nennter unverhohlen einen Simonisten, obwohl er sonst auf'sbeste auf das Heil der Kirche bedacht war, und Hildebrand,wie Otto berichtet, sich nicht scheute, ihm zu Ehren denNamen Gregor VII. anzunehmcn —Den Erzbischof Arnovon Cöln betitelt Otto: „vir ack omnia ooolosiastioa ot sso-eularia nsAOtia inutilw" ""). — Obwohl er selbst Mönchwar, so scheut er sich doch nicht, um der Wahrheit willendie Mönche von Limpurg (Lintburg bei Speier) „pin§u68monaolli" zu nennen "").
§. 3. Otto's Unparteilichkeit gegen Theologen, Philosophen, Häretikerund Heiden-
Selbst gegen die Feinde des Christenthums, z. B. Ce-rinthuö, Marcion, hat er keinen andern Ton, als denselbenstrengen, ruhigen, historischen; er erzählt und sonst nichts"").DieTugenden der Heiden betrachtet er mit reiner Bewun-
6Irrou. IV. 3. Ilrst. 8l-«°) 6kroir. VI. 32.
I. c.
"b; Oesl. I?ricl. I. 82- Nur. 6g5.
6>est. Idriel. I. 14 . Nur. 651. Stenzcl I. 683.tlliron. III. 25. Vrst. 68. Man bedenke, welche Sprache mangegen die vermeintlichen oder wirklichen Feinde des Christenthums heutzu Tage führt!