li'Smus gesprochen, wir wollen hier nur noch einige Bei-spiele beifügen. — Der Typus für die beiden Städte ist Ba-bylon und Jerusalem. Abraham war beauftragt, die SöhneBabylon's zu fliehen"!»).— Der Dualismus spinnt sich dannfort in Isaak und Jsmael, Esau und Jakob ""), durchIsrael und Juda"').— Später trägt er diesen Gegensatzsogar auf Papstthum und Kaiserthum über und ruft beiVerlegung des letzteren nach Konstantinopcl aus: „Viele
reAno Lliristi ereseente, re»no (?r6Anum) muneli p-mlla-tim immiuui""-).— Die Heiden gelten Otto durchausals „eives Lub^Ioniue" "H, aber, wie wir glauben,würde man Otto dennoch Unrecht lhnn, wenn man ihndcßhalb voreilig und einseitig anklagen wollte. Otto standdem Heidenthume, der Bildung nach, zu ferne, und der Zeitnach, zu nahe, um es besser und freier überblicken zu können.Und so konnte er auch trotz seiner eminenten theologischen Ge-lehrsamkeit nicht in rechter Weise verstehen, was der Apostelan verschiedenen Stellen seines Römerbriefes über das Ver-hältnis) des Heidenthum's zum Christenthume ausgesprochenhat''"), über die Urkraft des Naturgesetzes bei den Heidenund über die Uukräftigkeit selbst des Gesetzes Mosts bei denJuden. Er sieht zu nahe vor sich die heidnischen Christen-
423) tlliron. I. 7.
"») 6Iii-on. I. 10. Ili'sk. 14.
"-) eiirori. I. 2g. llrst. 22.
4^) Oliron. IV. 5. Ikrst. 82.
433) Oliron. I. 18. Ilrdt. 17, tüliron. I. lg. vrst. 17. Die An-sicht Von einer dämonischen Inspiration der Orakel thcilt Otto nichtnur mit allen Kirchenvätern, sondern auch mit vielen andern gelehrtenForschern der christlichen Welt, llliron. I. 17. Ilrst. 18.
43t) Rom. 2. 14 —16. „sintemal vor Gott nicht die das Gesetzhören, gerecht sind, sondern die das Gesetz thun, werden gcrcchtfertigetwerden."