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Krcuzzuge nimmt die Vorsehung wieder eine ernstere Mienean. Der Wolkcnbruch von Chörobach ereignet sich „exsupernas inajestatis ultions" "°) , der Krcuzzug selbst miß-lang bekanntlich „peoeatis nostris exiAentibus" wasum so wahrer ist, als zu den menschlichen Leidenschaftenauch noch Sünden gegen die Klugheit hinzukamen, diesesUnternehmen zu vereiteln. — Auf dem ersten Nömerzuge Kai-ser Fricdrich'S erscheint die göttliche Vorsehung schon wie-der als dem Kaiser mitverbündete Schutzmacht, denn „nutuvor" geschieht es, daß die arglistigen Veroneser durch dieschlechte Brücke, die sie zum Untergang des Kaisers und derDeutschen erbaut haben, nur sich selber schaden, letztereaber glücklich durchkommen
Die starke, kräftige Anschauung des Mittelalters, diewir so eben in der Vorstellungsweise der göttlichen Pro-videnz kennen gelernt haben, kennt auch im Menschenjenes matte Verschwimmen von Gut und Bös nicht, das zurGrundansicht unserer Zeit und unserer Menschen gewordenzu sein scheint. Auch hier stehen sich die beiden Gegensätzein ungelöster Schroffheit gegenüber, die sich durch die ganzeGeschichtsbetrachtung als eine permanente itlo in partes,als leitende Idee hindurchzieht, die in dem Werke des heil.Augustin cks oivitato vor zuerst eine Art wissenschaftlichenAusdruckes gefunden hat. Der oivilas vei steht eine eivi-tas cliaboli gegenüber; so finden wir den Dualismus auchbei Otto. Er scheint zur Lebensbedingung der streitendenKirche zu gehören. Wir haben oben schon von diesem Dua-
6sst. I 45- Nur. 877. „clivlnain ick snimsckver-
slonern potius c^usin Naturstein innnclationoin es5e consiltv-rantss."
"v Oost. k'rick. I. 44. Nur. 676.
"») Osst. kUck. II. 26. Nur. 728.