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zu gelten mit „re^es mtuleles" Von den ungläubi-gen oder heidnischen Herrschern traf dann dieser Name ganzbesonders diejenigen, die die Christen verfolgten; von denchristlichen Herrschern jene, welche die Kirche bedrückten.Machte ja doch im Mittelalter staatsrechtlich der Papsteinen Fürsten zum Könige (rax), wenn er christlich ward, wiefrüher der Römische Senat ihm getreue auswärtige Fürstenmit dem Titel „ro^es" beschenkte, warum sollte er nicht auchdas Recht haben, ihn einen t^rannns zu betiteln, wenn erdie Kirche beeinträchtigte? — Adalgisus, der sich in Cam-panien gegen Kaiser Karl empörte und ihm sogar nach demLeben strebte, wird auch t^rrmnus genannt"'). Sonst trifftdieser Name meist nur rohe Deutsche Fürsten, Barbaren, wiesie Otto nennt, als da sind Longobarden, Vandalen, Go-then ic. So heißt Odoacer t^rannus"H, und namentlichTheodorich, König der Ostgothen, der berühmte Dietrich vonBern, der den Boethius einkcrkerte "H. Schon aus letzte-rem Grunde scheint ihn Otto unter die Tyrannen zu reihen,obwohl er es sonst gewiß nicht verdiente. I^rsnni heißenauch die Italienischen Kaiser DesideriuS und Bcrengarius.Otto läßt sie von Friedrich I. selber so benennen"H, alser an die Deputation der Römischen Bürger sprach. DerGesichtspunkt ist hier wahrscheinlich der der Usurpation. —Herzog Arnulf von Bayern, der unter die Ahnen desWittelsbachischcn Hauses gerechnet wird, wird schon in derUeberschrift des Kapitels, das von ihm handelt, durch dieWorte gcbrandmarkt: „cla t^rannicka ^rnolli Lksiosriorwn
61,1-on. VIII. 1. Vrst. 103.
"?) Lliron. VI. 4. Ilrst 12l.
lckiron. V. 1. Urst. 10t.
Idiä. „Iss^ue nekssc>uo bsrbsries coinmiscens .... im-periuin verlit in l^rsonickoin."
Oost. ki-iä. II. 22. Nur. 722.