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Hohenstaufische Absolutismus sich alle Augenblicke mit demPapstthum messen wollte, und der allen Anzeichen nach nochSchlimmeres ahnen mußte, als er schon erlebt hatte!?Dagegen schreibt er den Päpsten keineswegs die auetoritusrognu mulsnäi zu; im Gcgentheile, dadurch daß Otto die-ses ihr vermeintliches Recht mit der Anfrage Pipin's anLen Papst in Verbindung bringt und sagt: „sx boo ko-mani pontilioes ro^nu nmtancki guotorilatöin traliunt'"°^),stellt er cs als sehr zweifelhaft hin. Nur muß man beiOtto gewohnt sein, bei solchen Fragen nie decistve Entschei-dungen zu lesen. Die politische Uebermacht der Kirche schreibter bloß der Schwäche der Könige zu, also einem abnor-men Zustande Das Regiment, das der Papst mitRechtauch über die Könige in Anspruch nehmen könne, sei nurein geistliches °°°). Nie soll die Kirche gegen den Staatdas Schwert gebrauchen, das sie durch die Gunst deö Staa-tes habe, dagegen mag sie zu dem geistigen Schwerte grei-fen, und, wenn der Feind durch dieses schon besiegt ist,mit Daviv ihn auch noch mit den ihm eigenen Waffenerlegen — Daß mit diesen Ansichten seine Staatund Kirche stets zu versöhnen suchende Politik, von der wirschon gesprochen haben, im schönsten Einklänge steht, brauchtnicht erst bemerkt zu werden. Wo immer Otto in seinerGeschichtschreibung sich an die Stelle des Kaisers gegen-über dem Papste zu versetzen bat, da legt er echterem ge-wiß die mildesten, trautesten, freundlichsten Worte in denMund. Der Kaiser nennt den Papst seinen Vater"°).—
lldron. V. 23. vrst. 112.
6dron. VI. 3. Ilrst. 120.
°°°) 61,1-on. III. 7. vi-st. 57.
^') Odron. VII. prnl. linst. 138.
6est. kUck. II. 22. Mur. 723.
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