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aufgcstachelt habe Anderseits kann man hinwiederumschöner, kräftiger, als Otto es gethan hat, Gregor's Charak-ter in Worten nicht verherrlichen: „gnocl veilio cloouit,
exemplo äemon8trsvit: so korlis per omnis stlilets murumso pro clomo ckomini ponere non timuit""°). Etwas früherschildert Otto Gregor VII. eben so wahr als gerecht alseinen Mann, „gm gemper in 6col68is8lioo ri^ore oon-8tsnti88imu8 kuit, eui osu8a i8ls (die Einmischung Hein-rich'S III. in die Papstwahlen), in gas 86ntontis prinoipi8et epi8ooporum piaevsluit, «empor <Ii8pIiouit" ^°"). Vonseinem Tode berichtet er: „eoolems guoguo tsnto ps8tork,gui intor VMN68 8aeer(Iot68 ot komsnc>8 pontilloe8 prae-oipui Losli ot suotoritsti8 erst, orlists, clolorem nonmoäioum Iisbuit" ^°'). Nach dem Tode spricht ervon Gregor mit dem Anödrucke: „Iiestso memorise^
Wir haben hicmit dicHanptmomente seiner Ansicht überHeinrich IV. und Gregor VII. erschöpft und glauben, Ottohabe so gesprochen, daß er seiner Pflicht als Bischof, seinerWürde als Reichsfürst und seiner Unparteilichkeit als Hi-storiker nichts vergeben habe. Otto s Ansicht über dasVerbältniß von Staat und Kirche zu einander ist in EinenAusdruck zusammengesetzt nichts anderes, als ein lauter Rufnach Gerechtigkeit und Frieden. Otto traut den Kaisernnicht das Beste zu, er gibt denen nicht Unrecht, die glau-ben, ein Römischer Kaiser werde einst als Antichrist dieMenschen zum Abfall verführen^), aber kann man daseinem Manne verargen, der in einer Zeit lebte, in der der
l^est. kUcl. I. 2. Nur. 6t l.
Lkrou Vl. 34. Ilrst. 137.
Lliron. VI. 32. Ilrst. 135.
-«>) 6>iron. VI. 36. Vr8t. .138.
Lkron. VII. 1. vrst. 140.
OIrrou. VIII. 3. Ilrst. 16g.