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so die Geschichtschreibung aus der Flucht des Falschen unddem Ergreifen des Wahren — Die einzige AeußerungOtto's, die nur entfernt dem naturphilosophischen Ge-biete vindicirt werden konnte, ist die, daß Affen, Fau-nen und alle Abnormitäten von der künftigen Aufer-stehung ausgeschlossen seien Die Natur war dem Mit-telalter ein Todtes oder ein Feindliches. — Die physikali-schen Kenntnisse Otto's sind die allergewöhnlichsten, wiesie nur dort cursirten.
Merkwürdig ist, daß Otto schon von einer Philo-sophie der Geschichte spricht. Er will eine philo-sophische Geschichte schreiben, die plana Iiistoria will erall sltiora velut plnlosoplnca aoumina erheben und beruftsich auf die alten Dichter, die Moral und Geschichte sohübsch miteinander zu verbinden wußten °°°). Die Moralist also das erste Moment, das Otto zu einer Philosophieder Geschichte rechnet, das zweite ist dann, den Geist auf-zuweisen, der in der Geschichte regiert, den Geist Gottes,die Vorsehung, und da diesem Geist die Einen widerstreben,die Andern folgen, so ist von diesem Standpunkt aus die Zwei-theilung der Geschichte schon gegeben, jener Dualism derbeiden oivitates, wie sie Augustinus in seiner oivitas veiabgehandelt und Otto durch alle Theile seines Chronikon'shindurch angewcndet hat. Kinder der Gnade und des Zornes,Juden und Heiden, Sünder und Heilige werden immer ein-ander gegenübergehalten. Mit Seth und Kain beginnt derDualismus schon, sie nennt er schon „lilii nlriusgue civi-tatis"^). Ja er geht noch weiter zurück. Gott selbst istder Urgrund dieser Theilung, äivickcns intcr Incsm et töne-rn) vrst. 6.
6 III- 0 N. VIII. 13. Ilrst. 171-3 «s) pi-ol. sä Vriä. Alur. S38.
dliroii. I. 2- Ilrst. 9.