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habe 35°). Weiterhin ist Otto ein großer Bewunderer der Ae-gyptischcn Weisheit, die selbst die Griechische übcrträse und vonder Moses zu lernen sich nicht gescheut habe^'). Aus demOriente sei dann die Weisheit in den Occidcnt gewandertund daraus schließt er auf ihre Hinfälligkeit Auf
Griechenland übergehend spendet er den Philosophen diesesLandes das größte Lob. Selbst Paulus habe diese Quelleder Philosophie besucht Vor der eigentlichen Periodeder Griechischen Philosophen nimmt Otto noch eine Periodeder Theologen (Homer, Hcsiod!) an. Dazwischen fallen diesieben Weisen In Griechenland ist ihm Athen die
weiseste Stadt, der weiseste der Athener aber Sokrates, vondessen Tod er aber aus Nnkenntniß Plato's so schlechtunterrichtet ist, daß er behauptet, er habe sich mit Giftgetödtct aus Gram über die unglückliche Lage seinesVaterlandes. Daß er auch den Epaminoudas einen Philo-sophen nennt"«), zeigt, daß er eine gewisse praktische Le-bensweisheit ebenfalls für Philosophie gelten läßt. VorChristus hat ihm die Philosophie den Beruf, die Heiden fürdie höheren Wahrheiten dcS Christenthum's empfänglich zumachen "'). Der Jude Philo wird von ihm primus interprimos pliilosopllorum genannt "°), ein Beweis für seinenNeuplatoniSmus und Sencca getraut er sich nicht so fasteinen Philosophen, als vielmehr einen Christen zu nennen"').
35 °) 6Iiron. I. 16. Ilrst. 16.
ssi) xroömwin scl Lingrirmiin. Ilrst. 7.
3«-) I. c.
Lliron. III. 15. Ilrst. 6l.
35t) DUroii. II. 8. Ilrst. 27. „kost tlicologos et lios, c>uossspientos ckixi, pliilosv^Iii surroxore".
355) „venono so nocssso xorlilllotur." Lkron. II. 19. Ilrst. 32.
355) 6>,ron. II. 21. Ilrst. 31.
353) OUi-on. peol. lidri III. Dost. 53.
353) tlliroo. III. 13. Ilrst. 60.
353) Oliron. II. 10. Ilrst. 11.