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denes Lob, daß man eö in Otto's Munde fast lieber füreine Aufforderung zur Friedensliebe halten möchte"").Diese Bescheidenheit scheint ihm auch so viel Freund e gemachtzu haben. Außer König Konrad und Kaiser Friedrichnennt er den Singrimus „lratar cligrissiins" und sprichtmit demselben in der zweiten Person des Singular. Renhal-du s, denKanzler des Kaisers, nennt er„pra66orcliali8 smieu8"spricht aber weiterhin denselben inr Plural an""). Unter seineweiteren Freunde sind zu zählen der Abt Rapato vonWeihenstephan und sein Kapellan Ragavinus, dem erauch das Chronikon dictirte. Beide Letztgenannte schickte er auchmit demselben an den Kaiser. Eine große Hochachtung für Ottozeigte nicht minder sein Zeitgenosse, der auch als Schriftstellerausgezeichnete Propst Gerhoh von Reichersperg, unddie innigste Anhänglichkeit sein Fortsetzer und Geheimschreiber,der Domherr Radevicus. — Diese Bescheidenheit Otto'sverbindet sich stets mit einer gewissen feinen Zartheit inBehandlung unlieber und schwieriger Fragender Geschichte, und sie ist Otto so charakteristisch, daß wiruns denselben ohne diese Eigenschaft gar nicht denken kön-nen. Nachdem Otto weitläufig Gilberts Ansichten von derTrinität auseinandergesetzt hat""), schließt er: „Ouick 8en-8«zrit pv8m, guick 86nti6nclum 8it, suckiosnt ulü" ""). Er hates gerne, wie es scheint, daß man ihm seine Ansicht in sol-chen Fragen abmerkt.— Ueber das bekannte Unglück AbälardsgehtOtto schonend hinweg""), wie er ös immer thut, wenner auf geschlechtliche Beziehungen zu sprechen kömmt. — Als
2 ") Drst. 5.
2") vi-st. 5. 6.
2>') kest. I. 53. Mur. 683.
-") Ibicl. Mur. 686.
2 >2) Oest. ?ricl. I. 47. Mur. 678. ,,occasione ^usclsin sstisuow nou denö tractslus."