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er selber platt bei Erklärung des Namens der Langobar-den Es wäre noch gut, wenn er ihren Namen ein-fach mit „Langbärte" übersehen wurde, aber die Sache istweit künstlicher hergegangen. Die Frauen der Langobardensollen ihre langen Haare unter dem Kinne zusammengebun-den haben, um so als Männer zu erscheinen und die Feindezu täuschen, und daher hätte das Volk den Namen „Longo-barden"— Eben so schwach ist die Uebersehung „Mer-sebnrg's" mit „Nm-tinogolis" "H.— Frankfurt und derHellcspont finden wieder eine natürlichere Erklärung, el-fteres als ein Ort, wo die Franken unter Karl dem Großenans einer Furth über den Main setzten, um gegen die Sach-sen zu ziehen letzterer durch die Fabel von Phrixusund Helle. Propontis heiße der Hellespont auch, weil ervor dem Politischen Meere („nnts Lontioum") liege "°)> —Biel künstlicher ist schon wieder die Erklärung von Regens-burg als kutisbong, „ao guock rutibus opportune bona-gus sit, vel u ponsnclo ibi ratos" "°). >— Besser ist hin-gegen die Erklärung von LonoAgllia (8iniAg§Iig), „ubi8enon68 6gllos oliin komnni mnnsisss nutumsnt" —Aber auch die unglücklicheren Erklärungen Otto's zeigenwenigstens von seinem Bedürfnisse, in der Geschichte aucheine philologische Kritik walten zu lassen.
>2>) Wohl findet stch bei Paul Warncfricd dieselbe Ableitung des Na-mens „Langobarden". Er behauptet, die Geschichte der Veranlaßungaus alten Gedichten zu haben und theilt sie als eine Fabel der Deut-schen Mythologie mit, während Otto die Sache mit philologischemErnst vorbringt und zu glauben scheint.
>»-) ikicl.
"3) Oest. ibricl. II. Mur. 703.
>°>) Oest. k'ricl. I. 43. Mur. 875.
> 2 °) Oest. ibriä. I. 45. Mur. 678.
Oest. kr!ä. II. 2g. Mur. 731.
>2i) Oest. kUck. II. 25. Mur. 727.