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die Nymphe Carmentis sind unserm Otto ebenfalls historischePersonen. Er erzählt von ihnen ganz trocken und historisch:„volbora looinina pruckento, so piopliotissa juckioanto Is-rael .. . Apollo oitliarain oonckiklit ae artem meclioinae in-venit. vlon mnlto post, juckioanto ckair in Israel, Oarinen-tis n^iupba literas lalinas reporit"'").— Ob Herkulesmit Samson identisch sei, läßt Otto dahin gestellt sein(„ckieere non est meum!"); er hält sie wenigstens für Zeit-genossen, da sie um die Zeit der Zerstörung Troja's gelebthaben'"). — Das Thyesteische Mahl ist wiederum hi-storisch, er muthet es dem König Astyagcs zu'").— End-lich nimmt auch schon die Sage von Romulus' und Re-mus' Abstammung bei Otto ein ziemlich nüchternes Geprägean'"); — Auch die Dichter belegt Otto mit dem Banneseiner Kritik; zu seiner Zeit schützte sie noch kein ästhetischesPrivilegium in der Bcfngniß zu Fiktionen. So zweifeltOtto, ob Virgilius den Kampf zwischen Aeneas undTurnus „vsraoitor an ackniationis luoo lallaoitor" erzählthabe'"). Jedenfalls habe dieser Kampf, meint Otto, durchVergießung von Mcuschcnblut die goldene Zeit in eine ei-serne verwandelt'").— Ulysses hingegen, der schlaue, viel-gewandte, wußte sich Otto's historisches Vertrauen zu er-werben, er darf Lissabon gründen und Troja (Irokos) in
HO) 6I,ron. I» 2z. Ilrst. 18.
>'0 6I,ron. I. 28. Ilrst. 19.
"") Ltiron. II. 1. liest. 21.
"3) „Hoo tarnen atkieino, ^nock non IVlsrtis, seck cnjnsliket I,o-ininis, et secunänin r^nosckain verickicos scriptores sacerckotisülii kusrs." Lliron. II. 2. liest. 28.
"0 Oliron. I. 26. liest. 19.
'^) I. o.