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Otto von Freising : sein Charakter, seine Weltanschauung, sein Verhältniß zu seiner Zeit und seinen Zeitgenossen als ihr Geschichtsschreiber ; aus ihm selber dargestellt ; eine von der philosophischen Facultät der Ludwig-Maximilians-Universität zu München gekrönte Preisschrift
Entstehung
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Irsvirenses trgllunt" und in Klammern:utipsi sjunt"'"). Den Apis kultus der Aegypter erklärt er durch den Ar-givischen König Apis und gibt an, daß Einige auch denAegyptischcn Joseph darunter suchen zu müssen glauben''").Die Thaisachen der griechische n Mythologie führt Ottozwar immer nach chronologischer Ordnung und mit biblischfesten Ereignissen zusammengestellt an, aber nur unter derhypothetischen Formel:luisso tradunt." Nur dem Mcr-kurius scheint er eine wirkliche Existenz gar wohl zuzutraucn,denn er sagt von ihm '"):plülosopluoos libro« ocliäit."Uns klingt diese Behandlung der Mythologie als quasi-historisch freilich naiv! Nun auch ein Beispiel wieOtto die Mythen natürlich auflöst:Lo tempore soloper (levis olierrsnte lervor intolorabilis terra« exussit.Oncle riclioulossm Llraötlroni« lab ul am vario erroreclelusa Aentillta« texuit"")." Die Mythe von Ganymedlöst er wieder historisch auf. Er läßt den schönen Jünglingvon Tantalus unter dem Namen Jupiters raubenSo nimmt er diese und viele andere dergleichen Sagen hi-storisch und jammert und klagt dabei über die Laster. Daswäre dann eine moralische Auflösung ! Den Minotau-rus gibt er alsi'erus Iromo" oderlrumana destia", dieCentauren als von ferne daherreitende Thcfsaler'"). Auchdie Amazonen müssen sich natürlich erklären lassen:quasi«ine mamillis." Er läßt sie dafür über Europa herrschenund den Tempel zu Ephesus gründen Apollo und

^3) Oben». I. 9. tlrsl. 13.

Llinon. t. 15. Ilrsl. 15.»-) Okron. I. 1k. vrst. 17.Lliron. I. 18. Ilvst. 17.6kron. I. 19. Ilrst. 17.Lliron. I. 2l. Vrst. 18-Ltiron. I. 23. Ili-st. 18.