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innen hält er für Ein Gebirge und setzt statt der Alpenhäufig (pars pro toto) den I^renseus mons oder den Bren-ner. Es ist sich an die Brett onen oder Breonen zu erin-nern, celtisch-iberischer Abkunft, die den Brenner einst be-wohnten, und so ist cs leicht möglich, daß dieselben Volkerdieselben Namen Bergen in Spanien und in den Alpengaben. Dabei beruft sich Otto auf „lopoAimpIii." — VonItalienischen Stävtcn nennt er .Innua (Genua) „in navsli-l)us proolüs sati8 excrcilsta" von Tortona, dasvon Friedrich I. so lange belagert wurde, gibt Otto ein an-schauliches Bild: „es schaue, am Fuße der Alpen gelegen,wie eine Warte "°) auf die Ebene von Pavia und Mai-land hernieder" w. — Wo er von Gallien spricht, ist sehrzu unterscheiden, da er auch alles Reichsland auf dem lin-ken Nheinufer ,,6aIIm" nennt. So nennt er Mainzeine „oivils8 6nIImo" "'). In seinem Chronikon lib. VI.c. 30. gibt er eine clc8criptio 6nllins, d. h. desjenigen,das wir heute Frankreich heißen. Die Eiutheilung ist nochziemlich antik und scheint mehr aus Büchern, als aus sei-ner Zeit zu sein. Er unterscheidet vor allem 6sIIik> ci8nlpim>und trmwalpiim, crstcres, auch tog-atn genannt, zwischen demPo und den Alpen. Das andere, sonst auch comatn genannt,theile sich in drei Partieen, in das Belgische, Lyonesische undkeltische Gallien, welch' letzteres auch Aquitanien in sichbegreife. — Die Bayern neunter gewöhnlich „Norici""^),folgerecht daher Bayern, das Land, „Noricum", den „Nord-gau" im weiteren Sinne, wie noch Aventin es nimmt;
>") ibill. I. o.
>") „igrnciuriru e speculs."
i") kcst. kUll. II. 17. Mur. 713.
^") Oost. kUll. I. 12. Mur. 650.iblcl. c. 13.
'^) Lest. I'rill. I. 18. Mur. 635.