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auch kurz, dcu Schauplatz seiner Geschichte Sein er-stes Kapitel führt die Ueberschrift: clivisio orbis"^). Dannspricht er sogleich von den Erdtheilen, deren er zwei anzu-nehmen für besser findet, als drei— Asien und Europa.Er zeigt überhaupt große Neigung zum Dualismus, wiewir später sehen werden, und diese mag hier zu Grundegelegen haben. Der Grund, warum er Afrika nicht alsErdtheil gelten lassen will, ist dessen Kleinheit '").Weiteres läßt er sich nicht ein und verweist kurzhin aufOrosius. —Daß er Erde mit „munclus" gibt, ist derselbeFehler, den das Volk noch heute in jenen Gegenden hat,in denen Otto lebte und wirkte; es sagt häufig „Welt" statt„Erde."— Sonderbarer ist, daß Otto Europa mit „orbm"identificirte; als inan im Occidente zum zweiten Krenzzugeaufbrach, schien ihm der Friede für Europa zu lächeln, „guuoordi momöntamzs tuno arrisorut „Orbi" kann mit
Erdkreis hier nicht übersetzt werden, weil ja nur Europadurch die Kreuzzügc sich im besten Falle beruhigen konnte,nicht aber auch der Orient, der dadurch uothwendig zumKampfplatz werden mußte. — Italien nennt schon Ottoden Garten Europa's und gibt eine kurze, aber sehrgetreue Umschreibung dieses Landes "°); Alpen und Apen-
"i) Orron. I. 1. Itrst. 9.
i") Hat er sich hiebei Cäsars Commentare äs bello Katlieo zumMuster genommen, die ähnlich beginnen: „Kallis oinnis äivisa est inxsrtes trss" ets. ?
i") „proptvr sui psrvitatein" . . . ,,<^ui tlkricsm tertisininunäi psrtoin äixerunt, non rstiones äimsnsionum (AfrikasUmfang kannte man dort noch nicht zur Hälfte) ssä reüexioncs ins-rium socuti sunt." Ilrst. 9.i") ?rol. sä k'riä. I. Nur. 637,i") „äolicisruin Iiortus."
Lest, k'riä. II. 13. Nur. 707.
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