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alle Nichtgriechen — eine acht klassische Distinction! Soz. B. bezeichnet er an einer Stelle die Chaldäer "?) alsBarbaren, an einem andern Orte die Longobardcn '"). Dassieht so europäisch aufgeklärt aus, daß Otto darum gewißnicht daö gewöhnliche Vorurthcil von der Barbarei desMittelalters treffen wird. — Die Religion der Muhame-daner, das haben wir schon oben gesehen, ist Otto derHauptsache nach sehr wohl bekannt. — Von den Italie-nern hat er eine bessere Meinung, als die Jehtwelt. Er hältsie für ein Mischlingsvolk ans Römern und Langobarden,aber für einen guten Schlags). — Merkwürdig ist auch dieSchilderung des Bretagne'schcn Volksstammes, dem Abä-lard angehörte und den er wahrscheinlich in Paris kennengelernt hatte. An zwei Stellen charaktcrisirt Otto dieBretagner durch zwei fast einander ausschließcnde Eigen-schaften; einerseits schreibt er ihnen acuta et ni tidus appli-eata in^cnia zu, und anderseits nennt er sie aä sliaiwA-otia stolüli) unpraktisch, und gibt als Grund dieserErscheinung an, „weil sie vom Herzen Frankreichs zu ent-fernt wohnten." Ist der Grund auch nicht richtig, so dochdie Schilderung, die noch heute ans die Bretagner, dieseMischung von Französischem und Englischem Elemente, an-wendbar ist.
Wie Otto die Menschen kennt, so kennt er auch ihreWohnplätze, die verschiedenen Länder der Erde. Er fängtsein Chronikon ganz geographisch an und beschreibt, wenn
'2') I. c.
" 2 ) Oest. k'riä. II. 13. Nu,'. 706.
Oest. tbriä. II. 13. Nur. 708. „sli^uicl komuuue ,usii-suetuilinis et sugaeilstls trudentos . . . Istini serinouis elegsn.tium, rnoruuiHue rvtinentur (?) bouitatcin."
"") Oest. tbrict. I. 47. Nur. 678. und c. 04. Nur. 686.