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Krönungsjahr ansetzen. Während die vulgäre Angabe deöTodes Lothar's und der Erhebung Konrad's III. 1137 ist,hat Otto 1138 Kaiser Heinrich IV. nennt er dmvierten als König, als Kaiser aber den dritten "H; natür-lich ist ihm dann Heinrich V. in oräins imperatorum gngr-ins, re§uin vnro guinins'"), was wieder nicht mit unse-rer jetzigen Weise, zu zählen, harmonirt, aber, wie man sieht,auch nicht sehr differirt. — Wir wenden uns nun zu einemPunkte, der in der historischen Kritik viel zu bedeuten hat, zu
§, 3. Otto's geographischer und ethnographischer Wissenschaftund Kritik.
Otto's geographische Kenntnisse sind alles Lobes undaller Achtung Werth; die praktische Grundlage derselben istwahrscheinlich tu seinen mannigfachen Reisen zu suchen,die er gemacht hat, in seiner Jugend schon nach Paris, späterals Bischof nach Viterbo, nach Konstantinopel und demOriente, und durch Deutschland nach allen Richtungen. Seinbeobachtendes Auge war ans diesen Reisen nicht unthätig,wie seine Schriften auswci'sen, wo er fremde Völker undLänder mit allen Anzeichen eines prüfenden Geistes bcurtheilt.Daß er sich aus seiner historischen Lektüre auch geographischeKenntnisse ancignete und also theoretischer und praktischerGeograph war, läßt sich aus denselben Gründen nicht be-zweifeln. —
Die Völker scheidet Otto zweifach, natürlich in Chri-sten und Heiden, aber diese letzteren wieder insbesondere inGriechen und Barbaren "°). Zu diesen gehören ihm
6Iiron. VII. 22. vl-st. 151.
Os8t. ikUtl. I. 10. AIuu. 639.
Kest. k'ricl. I. 10. Vlur. 639.
„omnos, gui ontiguitstsin uiiiicl Oeseoos ot dsrdsros
ovaserivere inuluerunt." Lliron. I. 3. Ilrst. 10.
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