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Otto von Freising : sein Charakter, seine Weltanschauung, sein Verhältniß zu seiner Zeit und seinen Zeitgenossen als ihr Geschichtsschreiber ; aus ihm selber dargestellt ; eine von der philosophischen Facultät der Ludwig-Maximilians-Universität zu München gekrönte Preisschrift
Entstehung
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herausgegeben zu Hannover 1561 unter dem angeführtenTitel oder auch:LruAinentum äe üiläebrsnclo pupu" ").

3) Nach dem Zeugniße des Aeneas SylviuS soll Ottoauch dialektisch-philosophische Werke hinterlassen haben. Aberda sich sonst keine weitere Spur von denselben findet, sodürften wahrscheinlich damit bloß die philosophischen Di-gressionen gemeint sein, welche einigemale den Gang derbeiden historischen Werke Otto's unterbrechen.

D Otto soll auch 1152 einen Brief an einen gewis-sen Wiband geschrieben haben, den 0. Murtens herauögab.Er erklärt darin den Vers des 28. Psalmes: -Wollte por-tus prinoipes vestrus, et elevuinini portse seternules.Ouis est iute kex gierige

5) In der Sprüche-Sammlung von ^.luin äe lll8le,welche Barthius und Almeloven Herausgaben, zählt man38 Nummern kleiner lateinischer Verse, als deren Dichterein Otto genannt wird. Aber die Verse enthalten meistnur Gemeinplätze, aus denen sich nichts Weiteres schließenläßt").

6) Von offenbar fremder Hand eingeschoben ist dasschon früher besprochene 36. Kapitel im siebenten Buche seinesChroniken, das von einer Zeit spricht, die Otto nimmer er-lebte; ferner der epilogum ucl leotorem, wie er von Urstisiusau das Ende des Chronikon gesetzt ist mit der Bemerkung:epiloAU8 Ille in guilluuäuin ooclloillus reperitur. DieserEpilog spricht sehr affectirt von der großen Mühe, die die-ses Werk gemacht habe, der Leser möge es daher ja nichtgering achten, wenn er nicht von dem Epilogiker für einen

Histoiro litorsire äs Is Trance, tom. XIII, Artikel: Ottoäe ibribingue.

Oist. litor. <Ie Is k'rsnco, 1. c.

Hist. litor. äs Is ibrsuce, I. o.