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Hasser oder Neider erklärt sein will. Ein solches unedlesGebühren ist dem Bischof Otto, der noch in dem letztenKapitel die edelste Dcmuth kund gibt"), so fremd, daßschon innere Gründe dagegen sind, wenn nicht auch nochder Styl viel unbeholfener wäre. So beginnt der Epilogi-ker: „IkoKO gutem te lector, si tamen prgg ckomiug in-viltig guäeas, ne lustus opusouli luderem vilipenckss" . . .Auch am patzigen Bombaste im Ausdruck fehlt es nicht, z. B.„rosiKorum sertum", „liviäum ckentem", „vengngtg linAug",„ogligini iAnorgntige", und der Schluß lautet nicht Wenigercharakteristisch: „me gutem denevolentig per lumen gä^lorigm perckuegt" (!)"). Eine solche prahlerisch gespreitzteSprache kann nur ein Abschreiber führen, den Otto's Geistwahrhaftig nicht angesteckt hat. Zudem fehlt dieser Epilogin der eäitio prineeps gänzlich.
§. 8. Dle Fortsetzungen der Werke Otto's.
Die beiden historischen Werke Otto's haben Fortsetzcrgefunden; das Chronikon einen solchen in einem Benedictiner-mönch, Namens Otto, von St. Blasien im Schwarzwalde,der Otto's Werk in 52 Kapiteln bis 1212 führte; die zweiBücher äu Zustis brüwrioi I. wurden mit zwei weiterenvermehrt von dem schon bekannten Radevicus. Otto'svon St. Blasien Fortsetzung ist am besten abgcdruckt beivsssrmgun, ?ro(lromu8. I. 2. p. -153-, Radevicus' Fort-setzung bei Muratori.
") „iuuin vero erit ininu8 clicts supploro, insle ckicts cor-rigero, supvrüus resecrirc, ine<^ue in boc snlo innncli poccn-i>8 onorsturn Iskornntem, orstionum tuarum romeltÜ8 8uble-vsre."
^^) Ikrstis. 1g4.