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scheint, man hätte auf Früheres rccurrircn müssen, dafürhat man es weggelassen. Ebenso fehlen der Nebersetzunggänzlich Anzeige und Neberschriften der Kapitel des Origi-nales. Daß die theologischen und philosophischen Erörterun-gen Otto's fehlen, läßt sich eher entschuldigen, denn sie bil-den sehr anomale Episoden; aber oft fehlt selbst das, wasnothwcndig zur Geschichte, z. B. Abälard's, Gilbert's w.gehört. Solche Auslassungen trafen namentlich die Kapitel5, 53 u. 56 in lib. I. äs Asstis. — Wo sich der Nebersetzergezwungen sah, auch ein paar theologische Sätze zu übersetzen,da sieht es, wie nicht anders zu erwarten ist, mit der theologi-schen Bildung schlecht genug aus. So wird die Stelle^):,,guocl proprietates persousrum iron essent ipsss personaö"übersetzt: „die Eigenschaften der göttlichen Personen sindnicht die Personen selbst." Bekanntlich ist aber im theolo-gischen Sprachgebrauch im Allgemeinen und hier besonderspropriötss etwas ganz anderes als „Eigenschaft". AmSchluffe des lib. I. cls §68tis krbl. fehlt in der Nebersetzungauch die Apostrophe an Kaiser Friedrich. Die erste Abthei-lung des dritten Bandes des hier besprochenen Werkes ent-hält von S. 253 an Anmerkungen zu der Nebersetzung Otto's,die brauchbarer sind, als die Nebersetzung selber.
§. 7. Weitere Werke Otto's oder solche, die entweder verloren gegangensind, oder ihm nur fälschlich und ohne weitere Gründe, als dieVermuthung, zugeschricbcn werden.
Ueber die Autorschaft der bisher besprochenen WerkeOtto's ist niemals ein Zweifel erhoben worden und könnteein solcher auch durch die stärksten äußeren und innerenGründe bekämpft werden; nicht so über die nachfolgenden,bei denen aber mehr die Existenz als der Verfasser unge-wiß ist.
°°) I. SO. Nur. 682.