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Wörter fallen nach Belieben weg; so bleibt z. B. in demAnsdrucke: capollam operossm "), letzteres Wort ganz un-übcrsetzt. Wenn der Uebersctzcr solcherweise ausläßt, soschiebt er anderseits Zahlen ein, wo Otto solche auzugebennicht für gut gefundcu hat. Das wäre noch verzeihlich,aber überall hat sich in dieser Ncbersetzung die Betrachtungs-weise eines deutschen Schriftstellers gegen Ende des vorigenJahrhunderts so parasitisch über das Latein Otto's hcrge-macht, daß die Uebersetzung mit dem Originale verglichen,nicht bloß in einer andern Sprache, sondern auch in einemandern Geiste spricht. Ucberdieß sagt der llebersctzer auchnicht, an welche Ausgabe Otto's er sich gehalten habe. Wirwollen einige Beispiele der Nachlässigkeit im Uebersetzcn ausbeiden Büchern Otto's über Friedrich I. anführcn, um un-sere Behauptungen zu belegen. Ein Muster schlechter, ober-flächlicher Uebersetzung ist gleich im ersten Buche o. 17. zufinden, wo cs in der Uebersetzung heißt, die Einwohner vonSpcicr haben Friedrich von Schwaben und seinen Bruderfreudig ausgenommen „aus schuldiger Achtung für seine kai-serlichen Vorfahren" (!), während Otto sagt: „ob 6-ckelitatom imporstorum, gui ibiclem bumnti sunt, trnn-guam chusclom sanguinis eonsortos^)." Diebeiden Hohcn-staufischen Brüder waren damals noch nicht Kaiser, daß siehätten kaiserliche Vorfahren haben können, noch auch warendiese (es ist das Fränkische Herrschergeschlecht gemeint) Stau-fen oder Schwabcnherzogc gewesen. — Ein zweites Muster derArt findet sich auch im 24. Kapitel des zweiten Buches.Hier ist Mehreres nicht gleich verstanden worden, wie cs
Oost. k'riä. I. 62. Itlurstori VI. 696. Wo wir von dengostis k>iä. I. sprechen, citiren wir immer Llurslori, Scripwresrer. Itslicnr. VI.
^) ltlur. 635.