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Friedrich, da die Manuskripte dieselben in der Regel zusam-men enthalten.
Codices der Werke des Otto von Freising besaßen oder -besitzen noch: i
1) München in der Hof- und Staats-Bibliothek. !
Der Münchner Codex war früher in Weihenstephan. !
Er ist der Schrift nach aus dein zwölften Jahrhundertund nach Kiefhabxr wahrscheinlich dem damaligen AbteRapoto von Weihenstephan vom Verfasser selbst geschenkt lworden. Der LpiIo§us mit den Anfangsworten: Ko^o ^gutem te Isstor, und mit dem Schlüße: sei §Iorigm '
psräuost, findet sich in demselben. Seinem Alter und !seiner Abstammung nach ist er der erste und angesehensteCodex. Doch dürfte dieser Codex dennoch nicht für dasAutographum zu halten sein, da Otto dieses (vielleicht nur
die zwei Bücher äs §sstis bViäsrioi I.) vor seinem Tode ^den Mönchen in Morimund übergeben hat °). Obenge-nannter Abt Rapoto und Otto's Kaplan Ragavinus über-brachten auch dem Kaiser das Chroniken desselben °).
2) Freising. Die ehemalige Dombibliothek daselbst be-saß einen Codex, aber nur des Chroniken, den der Abt Desing ..i
ins XV. Jahrhundert setzte. Er ist gut geschrieben, aber !
fehlerhaft— Eben daselbst besaß Herr Rath Hohen- ;eicher in seiner Büchersammlung g) die sieben ersten Bücherdes Chroniken, vielfach interpolirt und bis zur ErwählungKaiser Rudolphs I. fortgeführt, ein Prachtcodex in Großfolioauf Pergament, b) Die zwei Bücher äs Asstig kriäsrioi I. ^auf Papier in Folio, aus dem literarischen Nachlasse des
') Archiv für ältere deutsche Geschichtskunde. 4- Band. S. 514.
2) Rarlevicuv. lik. II. o. 11. Nsidrelb. I. o. S- 343- u. 345.
°) Hvheneicher, (Archiv für älterere deutsche Geschichtskunde.) 1- Bd.
S. 1kg—170.
">) I. o.