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er der deutschen Sprache nicht mächtig war, König Con-rad III., der sich anfangs in der Sache sehr tan benahm,zur Annahme des Kreuzes zu bewegen. Mit ihm nahmenes sein Neffe, Friedrich, der nachmalige Kaiser, der Baben-berger Herzog Heinrich „Jasomirgott", und selbst HerzogWelf konnte, seiner Kämpfe in Deutschland vergessend, sichznm Mitznge entschließen Otto konnte fast nichts an-deres als das Gleiche thun, da sein königlicher und seinherzoglicher Bruder sich an die Spitze stellten und das Un-ternehmen durch das Wort eines Mannes empfohlen ward,der über Päpste und Könige eine Macht ausübtc, von derwir jetzt keinen Begriff mehr haben, und der noch dazu sei-nem eigenen Orden angehörtc. Um selbst den Unschlüßigstenzufrieden zn stellen, ließ es der heilige Bernhard sogar nichtan sicherer Verheißung eines glücklichen Ansganges fehlen.Auch König Ludwig VII. von Frankreich mit seinen Franzo-sen ließ sich ans eben solche Weise zn diesem Krenzzuge be-wegen. König Conrad kam im Monat Februar 1147 nachRegensbnrg, dessen Bischof sowie der von Passau sich eben-falls anschloßen. Regensbnrg war zum Sammelplatz be-stimmt. Hier nahmen Alle das Kreuz, die cs nicht schonin Spcier genommen hatten, d. h. die größere Mehrzahlder Fürsten, darunter auch Otto, dann die Menge der Rit-terschaft und des Volkes "). Am KrcuzerfindungStage, den3. Mai, ging König Conrad auf der Lende zu Regensbnrgzu Schiffe, mit ihm die meisten Deutschen, darunter auchOtto, nachdem er vorher noch einige mildthätige Verfügun-
Die sämmtlichen Theilnchmcr sind zu lesen in Hormaycr'ö „Bayernim Mvrgcnlande." XXIV.
Das Allgemeine dieser Erzählung, da wir uns in allen Dingen,die nicht nothwcndig zum Zwecke gehören, so kurz und einfach als mög-lich halten wollen, ist nach Büchner, Gesetz, von Bayern. 4tcö Buch.S. 174 re., wo wir nicht andere Quellen angcbcn.