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H Freisinger dem Herzog Welf, den sie vorher in ihrer Stadtaufgenommen hatten, geneigter waren als dem Babenbergi-schen Hause "). So stand Otto selbst seinem eigenen Hausegegenüber. —
1148 beurkundet Conrad III. zu Regcnsburg, ohnenäheres Datum, daß Pfalzgraf Otto von Wittetsbach auf^ die Vogtei über die Freisinger Ministerialen verzichtet (?)habe "). Die Urkunde ist aber verdächtig, schon ausinneren Gründen
1145 besuchte Otto Papst Eugen III. in Viterbo, dener wahrscheinlich schon von früher her näher kannte, da der-selbe, wie er, vordem in Frankreich Cistercicnser war °°).
Bald aber machte Otto eine noch viel größere und gefähr-lichere Reise, indem er sich dem sogenannten zweiten Kreuz-^ zugc (für die Deutschen als Nation war er der erste, da an^ dem ersten allgemeinen nur Einzelne Theil nahmen) anschloß,
. der 1147 begann und 1149 so fruchtlos endete. Edessa,s die zweite Hauptstadt Palästina's, war in der Christnachti 1144 durch Sultan Zanghi in die Hände der Ungläubigen^ gefallen, das machte das Interesse Europa's an diesen hei-1 ligen Kämpfen von neuem rege. Papst Eugen III. erließaufmnntcrnde Umlaufschrciben, aber mehr als diese wirkte1 der Prediger dieses Kreuzznges, der beredteste Mann seiner^ Zeit, der feucreifrige heilige Bernhard. Er erschien auf demReichstage zu Spcicr, und es gelang ihm endlich, obwohl
, Hleickew. I, o. Z25.
^ HirnU. I. 158. Noiclielb. I. 328.
Vgl. die Urkunde »em 30. Dez. 1110. Lödmer, regest» ste.
, S. 116. — Das Original scheint Meichclbeck in Frelsinq selber nichtgefunden zu haben, weil er die Urkunde aus Hund anführt. Solltesic anders acht sein, so wäre sie nur eine vielleicht feierlichere Urkundevom 30. Dez. 1140.
°°) Nelclreld. I. c. 328. klsrvliius. I. 7. o. 29 und 30.
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