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Otto von Freising : sein Charakter, seine Weltanschauung, sein Verhältniß zu seiner Zeit und seinen Zeitgenossen als ihr Geschichtsschreiber ; aus ihm selber dargestellt ; eine von der philosophischen Facultät der Ludwig-Maximilians-Universität zu München gekrönte Preisschrift
Entstehung
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bischöfliches Wirken bis 1154, wo er sich den Nonnen inChiemsee wohlthätig erweist ").

1157 verträgt sich Bischof Hartwich von RegenSbnrgmit Otto über die östlichen Grenzmarken seiner Diözese durchVermittlung des Erzbischofs Eberhard von Salzburg unddes Abtes Gotthardt von Admont"). Im November des-selben Jahres nimmt Otto urkundlich das Collegiatstift St.Andreas in Freising in seinen besonderen Schutz, bestätigtihm seine Güter und gibt ihm den ersten Rang nach demDomcapitel. Die Urkunde steht bei Gewold in sckckilio-nibu8 nck Uunäü meliopolim und bei Meichelbeck ").

Die Freistugische Kirche hatte viele Güter, Flecken undSchlösser in Oesterreich, Stepermark und Krain. Diesestritt Herzog Heinrich von Oesterreich an. Ob nun gleichBischof Otto des Herzogs Bruder war, so setzte er sichnichts desto weniger kräftigst einer solchen Verminderungseines Kirchenguts entgegen, und da er mit Worten gegenoffene Gewalt nichts ausrichten konnte, überließ er die Sachedem Ermessen des Kaisers, der beide Brüder erst 1158 zuRegensburg wieder aussöhnte ").

1158 benützte Otto die Durchreise päpstlicher Gesand-ten, die mit Briefen von Papst Hadrian an den Kaisergingen und bei ihm abstiegen, um seinen Domherren neuer-dings und feierlich strenge Disciplin einzuschärfen, sogar ge-meinsames Leben und Schlafen, aber auch nicht minder,um ihnen alle ihre Rechte und Bcsitzthümcr zu bestätigen.Nach der Ordnung, wie Meichelbeck die Thatsachen anein-

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