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bemerkt, nicht nach seiner Erwählung zu verstehen sei, son-dern nach seiner endlichen Annahme des Episcopats
1110 zeigte sich Otto ganz besonders für Kloster thätig.Zuerst errichtete er ein Stift weltlicher Chorherren zu Schlier-scc nach St. Augustin's Regel zu Ehren des heiligen SixtuS,versah cs mit Renten und bestellte die nahen Waldecker zudessen Schutzhcrren. Früher war Schlicrsce von Benedik-tinern bewohnt, aber durch die Ungarn zu Grunde gegan-gen b>). In demselben Jahre führte Otto in Schlchdorf,wo ebenfalls früher Benediktiner waren, dieselben Augusti-ner ein, gab ihnen bestimmte Besitzungen und das Fischrechtim Wallcrsee b-). Außer diesen zwei Augnstinerstiften er-hielten von ihm auch noch in demselben Jahre zwei völligneu begründete Prämonstratenser- oder Norbertinerstiste ihrDasein, Schefftlarn und Neustift. Auch Schefftlarn warfrüher ein Bcnediktinerkloster und von den Ungarn zerstörtworden. Er erhob es aus seinen Ruinen Das zweiteStift dieses neuen Ordens, der 1110 erst 22 Jahre bestand,errichtete er ganz in der Nähe seiner bischöflichen Residenzin Neustift oder Neucnzell St. Petri, ebenfalls 1110, inder Absicht: reli^ionis ssmingria plsntars. 1112 erhieltdiese seine neue Stiftung die Bestätigung Jnnoccns' II.und 1113 wurde sie von Otto wiederholt dotirt "). Umdiese Zeit machte Otto auch Rudolph, den dritten Propstvon Raitenbuch, zum Archidiacon seiner Diöccse, welcheWürde sich auch auf die folgenden Pröpste sorterbte °b).
3") Uoiclielk». I. c. 317.
3') Noiclietb. Lkroa. Lenoclictobui'. I- 118. estis bist. Ii-ir.3?. I. ?. I. 324. Nadenis, hl. Baherland- Augsb. 1714. S. 78.
32) IVIoirlield. 6Iiron. Leveckiclobur. I. 83-
33) Lleiclield. lltiron. Leneckictobur. l. 82.
3^) Mloicdelb. Iiist. Idis. 3?. I. k. I. 321 — 23.
33) IVleidielb. I. c. 324.