Druckschrift 
6 (1842)
Entstehung
Seite
132
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Du kennst die Gefahr des Staates gestehe!"

Ich kenne sie; und ich halte mein Versprechen. Rich-ter, ich enthülle Dein TodcSurthcil! Ich weiß, daß dieAnarchie, die Du Staat nennst, mit Untergang der heuti-gen Sonne zu Ende geht. Horch das Stampfen draußen!Horch', das Toben und Brausen der Stimmen! Raum da,Ähr Todtc»! Raum in der Hölle für RobeSpierre und seineRotte!"

Sie stürzen herein in den Saal die hastigen, blei-chen Boten da ist Verwirrung, und Furcht, und Ent-setzen.Fort mit dem Verschwörer! und morgen soll dasWeib sterben, das Du retten wolltest!"

Morgen, Präsident da fällt das Messer aufDich!"

Durch die wimmelnden, brausenden Straßen be-wegte sich die Procession des Todes. Ha, braves Volk!endlich hast Du Dich ermannt. Sie.sollen nicht sterben! der Tod ist entthront! RobeSpierre ist gefallen!Sie stürzen herbei zur Befreiung! Häßlich tobte undgestiknltrte, an Zanoni's Seite, auf dem Karren die Ge-stalt, die er in seinen prophetischen Träumen ihn selberauf den Todesplatz hatte begleiten sehen.Rettet uns!rettet uns!" heulte der Atheist Nicot;drauf muthigeSVolk! wir werden gerettet werden!" und durch den Volks-haufen drängte sich, dis schwarzen Haare in wilder Un-ordnung, mit feuersprühenden Angen, eine weibliche Ge-staltMein Clarence!" schrie sie in der sanften, süd-lichen Sprache, an welche Viola in ihrer Heimath als