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Schranken gesehen habe. Pfui! es macht mir ganz übel,Leute zu sehen, die sich ein Verdienst aus unbürgerlicherGesinnung machen, und sterben, um einem schlechten Pa-trioten das Leben zu retten, weil es ein Sohn, ein Vater,Weib oder Tochter ist, die gerettet werden sollen."
„Ich bi» Einer von diesen Gefühlsnarren," sagteder Fremde anfstehend. „Ihr habt es richtig errathcn!"
„Und willst Du nicht, zur Erwiederung meiner Gna-de, heute Nacht noch die Enthüllungen machen, die Dufür morgen ankündigst? Komm! und vielleicht auch Du— ja, auch, die Frau, Ihr erlangt vielleicht nicht nurAufschubsfrist, sondern Begnadigung!"
„Vor Eurem Tribunal, und dort allein! Auch willich Euch nicht täuschen, Präsident; meine Angaben nützenEuch vielleicht Nichts ; und chenn ich Euch auch die Wolkezeige, kann doch der Donnerkeil fallen!"
„Genug! ^ Prophet, sorge für Dich selbst! Geh,Wahnsinniger, geh! Ich kenne zu gut die hartnäckigeVerstocktheit der Claffe, der anzugehören ich Dich im Ver-dacht habe, um noch mehr Worte zu verschwenden, vin-ble! aber Ihr werdet so gewohnt, den Tod anzuschauen,daß ihr den Respekt vergeht, den ihr mir schuldig sehd.Da Du mir Deinen Kopf anbietest, nehme ich ihn an.Morgen bereust Du eS vielleicht; danu ist es zn spät!"
„Ja, zu spät, Präsident," wiederholte der kaltblütigeBesuch.
„Aber vergiß nicht, es ist nicht Begnadigung, esist nur Aufschub von einem Tage, was ich dieser Frau