fische Gewalt der Schreckensherrschaft vertraten; Fon-guier-Tinville, der öffentliche Ankläger, und FrancoisHenriot, der General der Pariser Nationalgardc, dießfurchtbare Triumvirat war versammelt, um über dieSchritte und Maßregeln des nächsten Tages zn berathen;und die drei Zauberschwestern, über ihrem höllischen Kes-sel, waren kaum von einem teuflischeren Geiste beseelt,oder mit abscheulicheren Anschlägen beschäftigt, als diesedrei Helden der Revolution in ihrer Berathung des Blut-bades für den nächsten Tag.
Dumas hatte sich in seiner äußeren Erscheinung nurWenig verändert, seit er, in dem früher» Theile dieserErzählung, dem Leser vorgeführt worden, außer daß seinBenehmen rascherund strenger, und sein Auge noch rast-loser war. Aber er erschien beinahe wie ein höheresWesen neben seinen Genoffen. Renö Dumas, von acht-baren Eltern geboren, und gut erzogen, war trotz seinerGrausamkeit nicht ohne eine gewisse Feinheit, die ihnvielleicht dem pünktlichen und förmlichen RobeSPterre umso annehmlicher machte. ' Henriot aber war ein Lakai,ein Dieb, ein Polizeispion gewesen! er hatte das Blut derMadame de Lamballe getrunken, und sich zu seiner dama-ligen Stellung nur durch seine Schlechtigkeit emporge-schwnngen; und Fonqnier Tinville, der Sohn eines Land-wirths in der Provinz und nachher Schreiber auf demPolizei-Büreau, war nicht viel weniger gemein in seinem
* Dumas war ci» Stutzer in seiner Art. Sein Galakleid warein blntrothcr Nock von den feinsten Spitzen.