Druckschrift 
6 (1842)
Entstehung
Seite
73
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Pferden der wilde Henriot und seine Truppe stürztenfich auf den Pöbel. Der Haufen wich erschrocken ausein-ander, und der Gefangene ward ivieder von einem Parti-san des Diktators ergriffen. In diesem Augenblick flüsterteeine Stimme dem Gefangenen zu:Du hast einen Briefbei Dir, der, wenn man ihn findet. Deine letzte Hoffnungvernichtet. Gib ihn mir; ich will ihn Tallien bringen."Der Gefangene wandte sich staunend um, und las in demAuge des Unbekannten, der ihn so anredete, Etwas, dasihn crmuthigte. DieTruppe war jetzt auf dem Platze; derJakobiner, welcher den Gefangenen gepackt hatte, ließ ihneinen Augenblick fahren, um den Hufen der Pferde zu ent-rinnen. Dieser Augenblick wurde glücklich benütztder Unbekannte war verschwunden.

Im Hause Talliens waren die vornehmsten Feindedes Tyrannen versammelt. Gemeiirsame Gefahr machtegemeinsame Sache und Gesinnung. Alle Faktionen legtenfür jetzt ihren Hader Lei Seite, um sich gegen den furcht-baren Mann zu vereinigen, der über alle Faktionen hinzu seinem bluttriefenden Throne schritt. Da war der kühneLecointre, sein erklärter Feind da der schleichende Bar-rere, der alle Ertreme versöhnen wollte, der Held der Fei-gen; BarraS; ruhig und gesammelt Collot d'HerboiS,Grimm und Rache schnaubend, und nicht erkennend, daßnur die Verbrechen RobeSpierre'S die seinigen deckten.

Die Berathung war aufgeregt und unentschlossen.Die staunende Scheue, welche das sich gleich bleibende

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Bulwcr's Romane. V.