Druckschrift 
6 (1842)
Entstehung
Seite
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und schmucke Kleidung, die Glätte seines WohlbarbirtenGesichts, die weibliche Weiße seiner magern Hände, mach-ten die unordentliche, wüste Liederlichkeit noch auffallen-der, welche Anzug unv Haltung des sanScülottischen Ma-lers auszeichnetc.

Und also, Bürger," sagte Robespierre mild,Dumöchtest mit mir sprechen? Ich weiß, Deine Verdiensteund Bürgertugend sind zu lange übersehen worden. Dumöchtest um eine paffende Stelle und Versorgung imStaat bitten? Bedenke Dich nicht! sprich!"

Tugendhafter Robespierre, der Du die Welt auf-klärst, ich komme nicht, eine Gunst zu erbitten, sondern demStaate einen Dienst zu leisten. Ich habe eine Korrespon-denz entdeckt, welche eine Verschwörung enthüllt, vonwelcher manche Theilnehmer noch unverdächtig herum-gehen." Und er legte die Papiere auf den Tisch. Robes-pierre ergriff sie, und sein Auge stog rasch und gierig dar-über hin.

Gut! gut!" murmelte er bei sich selbst;dasist Alles, was ich brauchte. Barröre, Legendre! ich habesie! Camille DesmoulinS ließ sich von ihnen nur zum Nar-ren halten. Ich liebte ihn einst, aber Jene nie! BürgerNicot, ich danke Dir. Ich sehe, diese Briefe sind an einenEngländer gerichtet. Jeder Franzose muß diesen englischenWölfen in Schafskleidern mißtrauen! Frankreich willNichts mehr von den Weltbürgern; diese Farce ging mitAnacharsis ClootS zu Ende. Ich bitte um Verzeihung,Bürger Nicot; ClootS und Hebert warenAeine Freunde!"